| 24 Stunden Funkübung |
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| Geschrieben von: Alexander Becker |
| Dienstag, den 16. September 2008 um 21:40 Uhr |
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Am vergangenen Wochenende hat die FGr FK – wie in den beiden Jahren zuvor – an einem 24 stündige Funkwettbewerb teilgenommen. Dieser Wettbewerb wird einmal jährlich von Funkamateuren durchgeführt und hat zum Ziel unabhängig von Infrastruktur (Gebäuden, Strom) eine Funkstelle zu errichten und zu betreiben.
Für uns ist das die ideale Gelegenheit, um unsere Führungs- und Fernmeldestelle aufzubauen, einzurichten und die Logistik drum herum zu üben. Neben dem in kurzen Einsätzen üblichen Aufbau des FüKomKW mit FüLa wurden auch Schlaf- und Waschmöglichkeiten feldmäßig geplant und errichtet.
Zusammen mit Mitgliedern der Notfunk-Gruppe Berliner Funkamateure wurden folgende Antennen errichtet:
- Vertikalantenne für 20m und 10m - Vertikalantenne für 15m - Steilstrahende Antenne für 80m und 40m - Richtantenne für 2m - Rundstrahler für 2m - Vertikalantenne für 40m - Dipol für 80m - Loop für 80m
Tagsüber wurden die Antennen für höhere Bänder errichtet, da diese nachts eher schlecht nutzbar sind. Nach dem Abendessen wurde bei strömendem Regen und Dunkelheit die 80m Loop errichtet. Diese wurde zwischen 4 12m hohen Masten im Abstand von jeweils 20m aufgehängt.
Der Funkbetrieb wurde zwischen 15 und 15 Uhr bis auf kurze Ausnahmen aufrechterhalten. Hierbei wurden 206 Verbindungen nach Deutschland, Europa, Afrika und sogar Amerika getätigt.
Geübt werden konnte hier die Verständigung unter Zeitdruck und schlechten Bedingungen, wie sie auf Kurzwelle vorkommen. Die Sprachqualität ist wesentlich schlechter als bei üblichen 4m-FM Funkverbindungen. Daher mussten die Sprechfunker ganz genau zuhören und gegebenenfalls mehrfach nachfragen, um die übermittelten Daten korrekt zu empfangen. Die sich im Tagesablauf verändernden Ausbreitungsbedingungen auf den verschiedenen Funkbändern konnten ebenfalls beobachtet werden.
Nach dem Ende des Wettbewerbs wurde die aufgebaute Technik wieder abgebaut und gegen 21:00 war auch das letzte Fahrzeug wieder einsatzbereit in der Garage.
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